Rezension – Into the Water

Into the Water

Autor: Paula Hawkins
Verlag: Blanvalet
Seiten: 473
Preis: 14,99€
Inhalt: »Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …
(Quelle: Klapptext)
Cover
Das Design des Covers ist sehr ansprechend und passt, wegen den Blautönen, gut zu der Geschichte.
Schreibstil
Geschrieben ist Into the Water sehr spannend, aber es gibt, meiner Meinung nach zu viele Perspektiven.
Story
Die Story fand ich gut und auch sehr interessant. Ich fand es aber einfach störend, dass aus der Sicht von wirklich jedem Charakter geschrieben wurde. Mich stört es einfach, wenn es so viele Perspektiven gibt. Die Hintergründe der wichtigsten Personen wurden, für mich, viel zu wenig bearbeitet. Das lies die Charaktere einfach etwas leblos wirken. Die Beschreibung vom Fluss fand ich dagegen echt toll und dieser Ort konnte mich in seinen Bann ziehen, da man sich diese mysteriöse Stelle echt gut vorstelle kann und somit auch die Stimmung rüberkam.
Fazit
Insgesamt fand ich Into the Water in Ordnung, aber die vielen Perspektiven haben es etwas unverständlich gemacht. Diese „schlechte“ Bewertung kommt aber warscheinlich einfach daher, dass ich zu viel von dem Buch erwartet habe, da mir viele das Buch empfohlen haben und da hatte ich dann schon eine hohe Erwartung an das Buch.
💓💓💓
Hat sie geschrien? Hast du irgendetwas gehört, als sie fiel?

5 Replies to “Rezension – Into the Water”

  1. Schade, dass Dir das Buch nicht so gefallen hat. Vielleicht hast Du einfach etwas anderes erwartet als Du bekommen hast. Nach „Girl on the Train“ fand ich „Into the Water“ schon im gleichen Stil geschrieben und beide Bücher haben mir gefallen. Die vielen Perspektiven fand ich gelungen, weil sie auch passend ineinander über geblendet haben – das hat mir wirklich gut gefallen.
    Ich muss aber auch zugeben, dass Paula Hawkins sehr speziell schreibt und vielleicht nicht ganz mehrheitsfähig ist.

    Liebe #Litnetzwerk-Grüße
    Gabi

    1. Mich persönlich stören viele Perspektiven einfach, daher war das Buch leider nichts für mich. Vielleicht werde ich aber Girl on Train eine Chance geben 🙂
      LG Maria

    2. Den speziellen Schreibstil von Paula Hawkins fand ich nicht schlimm, mich haben wirklich nur die vielen Perspektiven gestört. Da Girl on the Train weniger hat, werde ich dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben:)
      LG Maria

  2. Mir gefiel das buch sehr gut, kann aber verstehen das du und einige andere Leser*innen, Probleme mit der Vielzahl an Protas hattest. Ich fand dies übte seinen besonderen reiz aus, denn so kam die Wirkung der Wahrnehmung sehr gut zur Geltung! Und ich kann mich Gabi (Laberladen) nur anschließen, wenn dir die Geschichte und Art selbst gefiel, wirst du mit „Gril on the train“ mehr Freude haben, nur 3 perspektiven 😉 Hoffe das Buch kann dich dann mehr abholen!

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